Vorsicht: Heinrich Heine


Kiosk unter dem Viadukt
Anlass für die Kunst-Aktion: Das übergroße Reklameschild der Schreinerei „Heinrich Heine“ am Viadukt Wichlinghauser Straße

Text auf der Scheibe des Kiosks:

Hier herrscht gegenwärtig die größte Ruhe.
Ein abgematteter, schläfriger, gähnender Friede.
Es ist alles still, wie in einer verschneiten Winternacht.
Nur ein leiser monotoner Tropfenfall.
Das sind die Zinsen, die fortlaufend hinabträufeln in die Capitalien,
welche beständig anschwellen; man hört ordentlich, wie sie wachsen,
die Reichtümer der Reichen.
Dazwischen das leise Schluchzen der Armuth.
Manchmal auch klirrt etwas, wie ein Messer das gewetzt wird.
> Pariser Berichte, 1840-1848, Heinrich Heine

An der Finissage beteiligen sich:

Texte von Heinrich Heine: Rezitation Herr Hanischmacher
„Vorsicht Heine!“ Choreografische Werkstatt Anne Grafweg
Solo-Tanzperformance: Elena Adaeva
Beitrag: Gabi Schulten / Thomas Weiland (Zwischennutzungsagentur)


(C) 2008 - Alle Rechte vorbehalten

Diese Seite drucken