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Heine-Kunst-Kiosk 2009 -2013:

C.Herrero-Laffin, trabajdoras del mundo

die sieben Schönheiten der Wichlinghauser Straße

Martin Smida - König Fisch

Barbara Commandeur - Retrospektive

Angekommen in Wuppertal - Tokiko Yukawa

Demoiselles und Fräuleins...

Peter Amann - der Wind zieht seine Hosen an..

Jule Steinbach - putzmunter

Monika Suchy - Künstlerportraits

Angekommen in Wuppertal - Ornella

...badet sich die schöne Elfe

Ruth Velser - Harry Heinrich Henri Heine

Ullla Schenkel - Das Narrenkleid

Angekommen in Wuppertal - Rajmonda

Dominik Hebestreit - Das Ideal

Angekommen in Wuppertal - Medya

Streuf streift Heine

Doris Oberschachtsiek - Fußgefasst

Petra Mohr - Chor

Vorwärts und nicht vergessen

Boris Meißner - Wovor wir uns fürchten

Barbara Held - Brauchen wir Helden ?

Vorsicht Heine!

Heinrich Heine in Wichlinghausen

Konzept

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Mein Name ist Rajmonda
und ich bin in Wuppertal angekommen

Ich bin 17 Jahre alt, ein Mädchen, Tochter, Schwester, Kind, Abiturientin,
Migrantin, Kosovarin, Muslimin, Start- Stipendiatin, Nachhilfelehrerin, Freundin, Bekannte, Verwandte, nett, freundlich und hilfsbereit.
Ich wurde in Schweden geboren, verbrachte gemeinsam mit meinen Großeltern, meiner Mutter und meinem älteren Bruder 6 gemeinsame Jahre im Kosovo und lebe nun seit 11 Jahren in Wuppertal.
Grund dafür das ich hier lebe ist, dass mein Vater, der 3 Jahre vor uns nach Deutschland zugewandert ist und meine Mutter sich dafür entschieden, ein neues Leben hier in Deutschland zu beginnen, da zu dieser Zeit Krieg zwischen Kosovo und Serbien herrschte. Sie sahen keine anderen Möglichkeiten auf ein Leben mit Perspektiven und ohne Angst.

Zunächst war ich sehr skeptisch, auf das was mich erwarten würde, jedoch auch sehr neugierig Neues erleben zu können.

In Deutschland angekommen änderte sich plötzlich alles. Nichts glich dem was ich gewohnt war. Ich hatte große Schwierigkeiten mit dem was um mich geschah umzugehen, da ich noch sehr jung war und mir das einzige weggenommen wurde voran ich festhalten konnte, mein alltägliches Leben.
Innerhalb weniger Monate lernte ich die deutsche Sprache so, dass ich mich gut verständigen konnte.
Mit dem Älterwerden stellte ich fest, dass das Leben das ich hier Leben darf keine Strafe ist wie ich zu Beginn dachte, sonder ein Privileg . Denn nicht jedem wird die Möglichkeit, sich in einem fremden Land oder auch einer Stadt so frei entfalten zu können, wie es mir geboten wurde. So bin ich sehr glücklich mein Leben hier verbringen zu dürfen.

Das Wort Heimat verweist in erster Linie auf eine positive Beziehung zwischen Menschen und Raum. Heimat kann Landschaft meinen, aber auch sich auf ein Dorf oder ein Land beziehen. Menschen können auch außerhalb des Ortes, wo sie geboren wurden oder aufgewachsen sind, sich heimisch fühlen. Der lateinische Spruch: „Ubi bene, ibi patria.“
(„Wo es mir gut geht, da ist mein Vaterland, meine Heimat.“), zeigt das Wuppertal für mich meine zweite Heimat geworden ist, denn außerhalb von Kosovo fühle ich mich nur hier wohl.